Mantis_religiosa_pg.jpgTierart: Die Gottesanbeterin ( Mantis religiosa) ist ein Insekt und gehört zu den Gliedertieren. Gliedertiere sind wirbellose Tiere. Ihr Körper ist in mehrere Abschnitte unterteilt; daher kommt auch der Name "Gliedertiere".
Die Fangschrecken oder Gottesanbeterinnen (Ordnung Mantodea) teilen sich in acht Familien mit insgesamt rund 2150 Arten auf. Damit bilden sie unter den Insekten, die fast eine Million Arten umfassen, nur eine sehr kleine Gruppe.
Aussehen
Der Körper der Gottesanbeterin ist lang und dünn, die Hautoberfläche ist hart und kann grün, gelblich oder braun gefärbt sein. Sie haben einen dreieckigen Kopf, 4 lange dünne Hinterbeine, die zwei Vorderbeine sind kräftiger und dienen als Fangbeine. Mit ihren Beinen kann sie gut über Zweige und durchs Gebüsch krabbeln.
Der Körper der Gottesanbeterin ist 5 bis 7,5 Zentimeter lang und dünn. Die Weibchen werden größer und dicker als die Männchen. Sie wiegen nur wenige Gramm.

Verhalten
Dieses Tier nimmt die Farbe der Umgebung an, sitzt es zwischen Blättern ist es grün, auf Ästen ist es braun oder im Stroh ist es gelb. Manche Fangschrecken in den Tropen sind bunt gefärbt. Sie sehen dann manchmal aus wie Blütenblätter. Dadurch tarnen sie sich in einer Umgebung mit vielen Blumen gut.

800px-Mantis_devouring.jpgErnährung
Die Gottesanbeterin, ist ein Fleischfresser, ist ein Räuber. Sie frisst Fliegen, Heuschrecken, Wespen, Bienen und andere kleine Insekten. Sie fängt auch eine Spinne und auch frisst sie Artgenossen. Sie jagt Tiere, die kleiner sind als sie, aber auch gleich große. Dann klappen sie blitzschnell die gefalteten Fangbeine aus und packen das Beutetier. Dabei klappen sie die Fangbeine wie ein Taschenmesser zusammen. Weil die Fangbeine Haken und Dornen haben, können die gefangenen Insekten nicht fliehen. Die Fangschrecken lähmen ihre Beute dann mit einem Genickbiss und fressen sie auf.
Nachwuchs
Die Weibchen legen 100 bis 300 Eier. Sie legen die Eier im Herbst bis die Larven im Frühjahr schlüpfen, Die jungen Larven sehen aus wie kleine erwachsene Tiere. Sie bewegen sich sehr flink und gehen auch schon auf Beutefang wie ihre Eltern. Sie können sogar ihre Geschwister auffressen.
Lebensraum
Die Gottesanbeterin bewohnt Büsche und Sträucher, aber man findet sie auch auf dem Ackerland. Sie ist ein nützliches Tier, weil sie andere Insekten frisst die Pflanzen schaden, deswegen ist sie bei den Bauern sehr beliebt.

Kuriositäten
Nach der Paarung fressen die Weibchen ihre Partner häufig auf, so hat sie dann genug Energie um die Eier zu legen.


Die Bilder sind aus www.wikipedia.org
Information aus dem Kindernetz Tierlexikon
Bearbeitet: Goethe Schule Buenos Aires